Neu heißt neu und nicht alt

Neu heißt neu und nicht alt

Werte Parteifreunde,

wenn ́s reicht, dann reicht ́s.

Seit Donnerstag den 11.01.2018 steht für mich fest, Paul Hampel hat sich als Person über die Ziele

und die Mehrheit der Mitglieder der AfD gestellt. Mit der aus meiner Sicht eigenmächtigen Absage

des Landesparteitages hat er wiederholt unserer gemeinsamen Sache geschadet.

Bei den zweifelsohne auch guten Leistungen und Taten unseres Landesvorsitzenden kann man sagen,

das politische Maß ist voll.

Ich bin in die AfD eingetreten, um die Politik zu verändern, um eine andere Politik in Deutschland zu

gestalten, eine Politik für die Menschen und unsere deutsche Heimat, mit all seinen Idealen und

Tugenden, die wir wieder so dringend benötigen. Nicht jedoch um Parteivorsitzenden zu dienen und

deren fatale Fehler ständig zu entschuldigen.

Deswegen steht für mich persönlich fest, wir brauchen einen Neuanfang, jetzt.

Neuanfang bedeutet für mich aber nicht, alter Wein in neuen Schläuchen. Deswegen brauchen wir

neue, unbeschädigte Personen. Wir benötigen für unseren gemeinsamen Neustart nicht nur

Mandatsträger, sondern und eben auch fleißige Mitglieder der Basis.

Bei allem Respekt, sehe ich Jörn König leider auch nicht mehr an der Spitze unseres

Landesvorstandes, dafür ist er ebenfalls zu stark beschädigt. Das gilt für große Teile des amtierenden

Landesvorstandes aber auch für strikte Widersacher. Bestimmt alles gute Leute, aber alle beschädigt

und verbrannt. Würde mich freuen, wenn alle noch einmal in sich gehen und überlegen, was für die

gesamte Partei das Beste wäre.

Dana Guth hätte bestimmt eine vernünftige Wahl sein können, hat aber als Fraktionsvorsitzende der

AfD Fraktion im Landtag andere verantwortungsvolle Aufgaben. Vergessen sollte man auch hier nicht,

auch sie gehört zu einem der Streitlager und das in prominenter Position. Wollen wir wirklich einen,

kann auch sie das Zepter nicht an sich nehmen. Sollten ihr darüber hinaus viele Parteifreunde aus der

Landtagsfraktion in den Vorstand folgen, hätten wir wieder ein Machtvakuum, was mit

unseren basisdemokratischen Vorstellungen kaum in Einklang zu bringen ist.

Ein Zukunftsmodell könnte auch eine Doppelspitze sein. Diese verhindert allmächtiges Handeln nicht,

kann es aber im Vorfeld in die richtigen Kanäle lenken.

Wie auch immer. Neu heißt neu und nicht alt, anders oder fast neu oder so gut wie neu.

Lasst uns mutig sein und einen echten Neuanfang wagen. Einig, stark und für unsere Heimat. Die hat

es verdient. Für unsere Familien, unsere Kinder und eben auch für unsere Mitglieder und Wähler. Die

dürfen wir nicht mehr enttäuschen, sonst sind wir bald Geschichte, genauso wie Deutschland.

Viele Grüße

Ihr und Euer

Dietmar Friedhoff, MdB

2018-02-01T20:41:38+00:00Januar 22nd, 2018|

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