Steckbrief

  • Dipl. Betriebswirt
  • Handwerksmeister
  • KV Verden

Über mich

Bewerbung für die EU-Kandidatur
In Hinblick auf die bevorstehenden EU-Parlamentswahlen möchte ich mich allen Interessierten hiermit als geeigneten Kandidaten aus unserem Bundesland Niedersachsen für die AFD präsentieren. Sie werden im Folgenden erfahren, warum ich mich gerne dieser Herausforderung stellen möchte und welche erforderlichen Qualitäten ich dafür mitbringe. Ich bin zuversichtlich, dass Sie am Ende einen positiven Eindruck von meinen Motiven sammeln konnten. Deshalb lade ich Sie dazu ein, sich in den nächsten Abschnitten einen Überblick über meine politischen Vorstellungen zu verschaffen und danach zu urteilen, ob Sie meine Überzeugung teilen.

Name: Jochen Rohrberg
Wohnort: 27299 Langwedel (LK Verden)
Ausbildung Dipl. Betriebswirt
Handwerksmeister

Parteizugehörigkeit: AFD (seit 2015)
Parteiinterne Aufgaben Stellvertretender Vorsitzender
AFD KV Osterholz-Verden

Mitglied im BFA 11 Soziales

Mandate: Kreistag Verden (Fraktionsvorsitzender)
Vorsitzender Fachausschuss Umwelt,

Landwirtschaft und Natur

Facebook: Ist in Arbeit
Twitter: @jochen_rohrberg

Damit Sie wissen, wer sich hier vorstellt, hier einige Eckdaten zu meiner politischen Person: Aufgewachsen im Ort Langwedel bin ich stets verwurzelt in unserem Landkreis Verden im Herzen Niedersachsens. Bevor ich 2015 in der AFD auch politisch meine Heimat gefunden habe, war ich als selbstständiger Unternehmer im Handwerk tätig und dabei in Kontakt mit vielen Kunden und Unternehmen im ganzen Umland. Die Kontakte zu meinen Mitbürgern aus allen Bevölkerungsschichten sorgten dafür, dass ich auch über das Geschäftliche hinaus viel über die Anliegen und Wünsche der Menschen erfahren habe. Bemerkenswert war hierbei, dass sich der Unmut vieler Menschen vor allem über politische Missstände – auch über die EU – sukzessive aufgebaut hat. Als im Jahr 2015 durch die in Eigenregie der Bundesregierung durchgeführte Grenzöffnung der deutsche Rechtsstaat faktisch verabschiedet wurde, rüttelte auch mich das Geschehen erdbebenartig auf. Aus der Haltung skeptischer Beobachtung heraus wurde ich aktiv und kandidierte alsbald neben politischem Engagement in der AFD für den Kreistag im LK Verden. Dort bin ich seit 2017 Kreistagsabgeordneter und leite den Fraktionsvorsitz. Zusammen mit meinen Kollegen im Vorsitz des Kreisverbandes OHZ-VER arbeite ich ununterbrochen daran, unsere Ideen im Landkreis weiter voranzutreiben. Durch unsere ehrlichen Bürgerdialoge an Infoständen und den Veröffentlichungen in den sozialen Medien gewinne ich mit meiner Fraktion immer mehr Rückhalt und Akzeptanz in unserem Wahlkreis. Unter anderem deshalb kann ich zu meinen Stärken zählen:

Dass ich die nötige Aufrichtigkeit und Bescheidenheit besitze, das zu tun, was meine Wähler von mir erwarten.
Dass ich mein auferlegtes Amt mit Demut verrichte, ohne meine Mitbürger aus den Augen zu verlieren.
Dass ich Ehrlichkeit wertschätze und mein Handeln deshalb im Gespräch mit den Bürgern nicht verleugnen muss.
Dass ich die Höflichkeit wahre und mich nicht auf die Flegeleien anderer Parteien einlasse.
Dass ich Entscheidungen aus der Vernunft heraus treffe.
Dass ich für Zuverlässigkeit und Disziplin stehe.

Damit Sie wissen, was meine politischen Ziele sind, stelle ich meine Anliegen im Bereich der EU vor. Der gute Gedanke einer subsidiären Zusammenarbeit unter dem Namen Europäische Union hat sich in den letzten Jahren zunehmend in einen Zentralismus verwandelt, der die Rechte des Einzelnen einschränkt. Statt einem von außen vorgeschriebenem Dogma folgen zu müssen, sollten meiner Meinung nach vielmehr die Nationalstaaten die Möglichkeit haben, Entscheidungen zu hinterfragen und diese zu Gunsten ihrer eigenen Bevölkerung zu treffen. „Das ist gut für uns alle“ zu behaupten und diejenigen, die damit nicht einverstanden sind, zu missachten, ist für mich nicht der Inbegriff von Zusammenarbeit. Im Zuge dessen kann es m. E. auch nicht zielführend sein, eine Art EU-Bundesstaat zu errichten, wie es in anderen Parteien bereits ein beliebter Gedanke ist. Da ist es vielmehr sinnvoll, ein Bürger-Veto bei nationalen Streitfragen einzuführen, um die Belange der einzelnen nicht zu untergraben. Es braucht mehr echte direkte Demokratie in der EU, um die Akzeptanz dieser Institution wieder aufzubauen – und das gerade bei Themen, deren Wichtigkeit über die Zeitumstellung hinausgeht!

Wirtschaftlicher Erfolg und soziale Sicherung gehen Hand in Hand und deshalb braucht es meiner Erfahrung nach mehr lohnenden Wettbewerb statt Gleichmacherei. Gerade im mittelständischen Bereich bestraft die EU kleiner Familienbetriebe durch Benachteiligung. EU-weite Ausschreibungen machen es den kleineren Unternehmen schwer den Anschluss zu behalten, während die Qualität und die Regionalität der Arbeit an Bedeutung verliert. Deshalb ist mein Anliegen, dem Lobby-Wahnsinn Einhalt zu gebieten, den EU-Apparat mit seinem Bürokratie-Bedürfnis abzubauen und statt Banken zu retten, lieber europäische Jugendarbeitslose durch regionale Arbeit in Lohn und Brot zu bringen.

Nicht zuletzt ist zu beachten, dass das jetzige Europa auf den Säulen der antiken Rechtsstaatlichkeit und Demokratie und den Werten des Christentums erbaut wurde. Folglich muss die Europäische Union als Zusammenschluss mehrerer europäischer Staaten diesen Wurzeln treu bleiben, weshalb ich die Türkei als Mitgliedskandidaten für ungeeignet halte.

Damit Sie wissen, wo ich meine persönlichen Aufgaben in der EU sehe, zeige ich Ihnen die Zusammenhänge zwischen meinen erlangten Kompetenzen unterschiedlicher Ausprägung und den Handlungsfeldern in der europäischen Union. Ich identifiziere meine Arbeit hauptsächlich mit den folgenden 3 Handlungsfeldern:

Umweltpolitik:

Die Gestaltung unserer Umwelt ist nicht nur eine Frage der Attraktivität eines Standortes, sondern hat unmittelbare Auswirkungen darauf, wie die Lebensqualität der Menschen vor Ort gesteigert werden kann. In meinem Wahlkreis haben sich beispielsweise durch Förderung der Weser-Ems-Touristik Möglichkeiten offenbart, wie unsere attraktive Landschaft auch wirtschaftlich einen Mehrwert darstellt. Gefahren für derartige nachhaltige Nutzung der Umwelt sind dabei vermeintlich ökologische Wege der Energiegewinnung. Ich habe mich deshalb in unserem Kreistag dafür stark gemacht, den Vorsitz des Umweltausschusses zu übernehmen. Dort setze ich mich z.B. dafür ein, die „Verspargelung“ der heimatlichen Landschaft durch Windräder einzudämmen. Auch die augenscheinlich zunehmende Mono-Kultivierung von Mais und die damit einhergehende Subventionierung der Biogasanlagen tragen nur im negativen Sinne dazu bei, die Landschaft zu gestalten. Auf Landkreisebene sind die Möglichkeiten, dem entgegenzuwirken, teilweise begrenzt, weshalb ich diese Arbeit in der EU auf erweiterter Ebene fortführen möchte.
Gleichzeitig ist es mir wichtig, die Bedeutsamkeit zweier der maßgeblichen Akteure im ländlichen Bereich auch auf EU-Ebene hervorzuheben. Zum einen sind es die Landwirte (mit denen ich immer wieder auch durch persönliche Bekanntschaften im Umkreis den Dialog suche), die in der Summe gesehen einen großen Teil der EU-Subventionen bekommen, aber individuell nur davon profitieren würden, wenn sie zu den großen, nicht ortsgebundenen Betrieben gehören. Zum anderen sind es die Jäger, die vor Ort die nötige Fachkompetenz und Sorgfalt bei der Pflege der heimatlichen Umgebung beweisen. In familiärer Tradition bin ich selbst Jäger und weiß, mit welchen Rechten sie ausgestattet werden müssten, um ihnen die nötige Eigenverantwortlichkeit zu gewähren.

Wettbewerbspolitik:

Als Unternehmer kenne ich mich mit den Gegebenheiten des Marktes aus und erkenne den Wettbewerb als Belebung der Wirtschaft an. Unverständlich ist für mich hierbei, warum in dieser Beziehung die EU-Gesetzgeber mit zweierlei Maß messen. Mittelständler und Kleinunternehmen als lokale Arbeitgeber und auch als Steuerzahler in den jeweiligen Kommunen und Nationalstaaten leisten ihren Beitrag dazu, stabile Verhältnisse aufzubauen und sollten meiner Meinung nach vor Repressalien geschützt werden. Handelsunternehmen werden aber zunehmend von globalen Unternehmen wie Amazon bedrängt sowie verdrängt und Handwerker müssen sich in EU-weiten Ausschreibungen behaupten. Als Handwerker und Unternehmer weiß ich, an welchen Stellen Bearbeitungsbedarf besteht, damit diejenigen, die hier keine Steuern zahlen und somit keinen Beitrag für unser Land oder Europa leisten, nicht über dem Wettbewerb stehen.

Finanzpolitik:

Diesen dritten Punkt stelle ich nur in aller Kürze vor, da er den Grundsätzen der AFD in Bezug auf die EU-Kritik entspricht und somit wohl als Aufgabe aller Bewerber für die EU-Wahl verstanden werden sollte. Die Entwertung des Eigentums der Privatpersonen besonders in Deutschland durch die Nullzinspolitik und vieler Milliardenrettungspakete muss aufhören! Als studierter Betriebswirtschaftler sind mir die volkswirtschaftlichen Interdependenzen dieser Auswirkungen in Deutschland mehr als bewusst und stehen deshalb in besonderem Fokus.

Damit Sie wissen, warum ich Kandidat für die EU-Wahlen werden möchte, verrate ich Ihnen zum Schluss die wichtigsten meiner Motive: Ich denke, dass ein Vertreter des Volkes nur erfolgreiche Politik macht, wenn er sein Handeln mit den eigenen Überzeugungen vereinbaren kann. Zunehmend sehen wir, wie die eigenen Überzeugungen – und auch die Überzeugungen ganzer Parteien – in den Parlamenten über Bord geworfen werden. Mir reicht dieses pseudo-konsequente Verhalten der EU-Politik, das zu einer unlogischen Ziellosigkeit führt. Ich habe das Gefühl, dass die Grundbedürfnisse der Bürger nach Sicherheit, Frieden, Freiheit von Angst und der Wunsch nach Selbstverwirklichung nicht mehr in das egozentrische Weltbild der Politiker passen. Sie nutzen ihre Niederlagen nicht dazu, sich zu analysieren und sich dadurch zu verbessern. Jetzt ist der Zeitpunkt dies zu ändern und durch qualitativ gute Arbeit die etablierten Parteien zu provozieren. Meine Motivation kommt von meiner optimistischen Einstellung und diese Begeisterung wirkt sich auf die Qualität meiner politischen Arbeit aus. Ich stelle mir stets die Frage, für wen ich meine Anstrengungen tue, und deshalb trete ich die Kandidatur an.

Ihr Jochen Rohrberg.