Zur Person:
verheiratet, 3 Töchter (und 3 Enkelkinder), geboren 1937 in Berlin,
seit 1989 wohnhaft im Landkreis Cuxhaven. 

Liebe Parteifreunde,
auf dem Bundesparteitag im Jan. 2014 in Berlin wurde ich als Kandidat für die Europawahl 2014 aufgestellt, damals auf Platz 23, aber bei über 75 Bewerbern und angesichts der Tatsache, dass ich damals in der Partei noch fast unbekannt war, ein bedeutender Vorschuss an Vertrauen. In der Unterstützung der damaligen Europawahl und in der späteren Arbeit für die Partei wurde dieses Vertrauen voll gerechtfertigt. Nun, das Wahlergebnis reichte damals nicht für den Einzug nach Brüssel, das soll dieses Mal besser werden. 

Das Terrain in Brüssel ist mir aus meiner Zeit in der Industrie gut
bekannt, da ich damals häufig zu Verhandlungen in Brüssel war,
es ging um die Förderung von Entwicklungsvorhaben der
Industrie. Dem kam entgegen, dass ich die Sprachen Englisch und Französisch fließend beherrsche (und Russisch in Grundkenntnissen). 

Heute nun sind die Aufgaben ganz andere. Die europäische Einigung begann als ein großartiges Vorhaben, hat sich aber im Laufe der Zeit immer weiter entfremdet und bedeutet heute für unsere Länder mehr Schaden als Nutzen. Insbesondere hat man völlig vernachlässigt, dass das Potential der europäischen Länder in ihrer Vielgestaltigkeit liegt, der die unterschiedlichen historischen Entwicklungen und die unterschiedlichen Mentalitäten seiner Völker zu Grunde liegen, daher muss die Entwicklung zu einem europäischen Einheitsstaat grundsätzlich umgekehrt werden, wir brauchen statt dessen das Europa der Vaterländer. Die Reihe der krassen Fehlentwicklungen ergibt eine lange Liste, hier nur einige zu erwähnen, der Euro als finanzpolitische Missgeburt, die jetzt sichtbaren Folgen einer zügellosen Einwanderung in die Sozialsysteme, der völlig planlose Versuch einer Energiewende, die die Strompreise in die Höhe treibt, und, und, und … Und nun auch noch der Versuch, über völlig unsinnige und wissenschaftlich nicht haltbare Grenzwerte die deutsche Automobil-Industrie zu zerstören und durch Fahrverbote unsere Bürger schrittweise zu enteignen. Daher ist es die Aufgabe eines Europa-Abgeordneten, sich dieser Entwicklung mit aller Kraft entgegen zu stellen, und im übrigen auch die weit ausgeuferte und teure Brüsseler Bürokratie wirksam zu verkleinern. 

Meine Arbeit in der Partei
Seit der Gründung der Alternative für Deutschland, AfD, im Jahre 2013 habe ich mich sofort der Partei angeschlossen (mich auch zur Gründungsversammlung einzuladen hatte der damalige Vorsitzende Bernd Lucke glatt vergessen). Ich war und bin der Überzeugung, dass die gegenwärtig herrschenden Parteien an vielen Stellen den Problemen und Aufgaben, die sich unserem Lande stellen, nicht gewachsen sind und in grundlegenden Fragen wiederholt falsche Entscheidungen treffen.

Wir haben ein phantastisch gutes Grundgesetz, das am Ende einer langen kulturellen Entwicklung entstanden ist, die durch Reformation und Aufklärung geprägt ist und die unsere Werteordnung bestimmt. Die Regeln des Grundgesetzes werden jedoch politischer Beliebigkeit geopfert, und zunehmend gerät auch unsere Werteordnung in Gefahr, als Beispiel sei nur erwähnt, dass eine Frau zur Ministerin ernannt wurde, die „eine deutsche Kultur nicht erkennen kann“. Die Parteien-Elite, die unser Land beherrscht, höhlt die Grundfeste unseres Staates aus, bereichert sich persönlich schamlos und handelt rücksichtslos gegen Wohl und Willen des Volkes. Die größte Gefahr sehe ich in der millionenfachen unkontrollierten Zuwanderung von Menschen, die unserer Kultur ablehnend, ja sogar feindselig gegenüber stehen, und die weder kulturell noch finanziell verkraftet werden kann. 

Ich habe verschiedene Aufgaben in der Partei übernommen, so war ich Richter am Bundesschiedsgericht, Bundesrechnungsprüfer, Landesrechnungsprüfer, und ich bin Abgeordneter im Kreistag in Cuxhaven und dort vor allem im Ausschuss für Umwelt, Klima und Energie tätig. Da ich vom Beruf her Diplom-Ingenieur der Physik bin, lag und liegt der Schwerpunkt meiner Arbeit in der Partei im Landesfachausschuss und im Bundesfachausschuss (Klima, Energie und Infrastruktur), und als Vertreter von Niedersachsen habe ich maßgeblich an der Entwicklung des Grundsatzprogrammes und der Wahlprogramme mitgearbeitet, dieses immer in den Fachbereichen Klima und Energie. Ich kann nur darauf hinweisen, dass von einer gesicherten und bezahlbaren Energieversorgung, die zur Zeit ideologisch torpediert wird, Wohlstand und Lebensqualität unserer Bürger entscheidend abhängen.