Landwirte bewegen was..

Landwirte bewegen was…

Am Dienstag, den 22.10.2019, haben die Landwirte bundesweit ihren friedlichen Protest auf die Straße getragen. Die AfD Niedersachsen war dabei um an einigen Standorten mit Mitgliedern und Mandatsträgern Präsenz zu zeigen.

In Hannover waren mehr als 2000 Traktoren und Landwirte am Maschsee, um die Probleme und Zukunftsängste ihrer Branche in die Öffentlichkeit zu tragen.

Auf den Traktoren konnte man viele berechtigte Forderungen lesen, die wesentlichste dabei war jedoch, Wissenschaft als Grundlage für Entscheidungen heranzuziehen und nicht  mit rot-grüner Ideologie Politik zu machen.

In den Gesprächen mit einigen Landwirten wurde klar, wie wütend inzwischen die in ihrer Existenz bedrohten Bauern sind. So stieß vor allem die Rede des Umweltministers Lies mehrheitlich auf Unverständnis und rief lauten Protest hervor.

Neben einigen Abgeordneten und Mitarbeitern der AfD Landtagsfraktion, war auch die Fraktions- und Landesvorsitzende Dana Guth, MdL in Hannover vor Ort. Für den Unmut der Landwirte äußerte sie vollstes Verständnis.

Ihr Kommentar dazu: „Es ist nur allzu verständlich, dass die Landwirte ihren Protest hörbar in die Hauptstädte tragen. Bei den Bauern liegt die fachliche Kompetenz doch statt diese einzubeziehen, schafft man eine grüne Auflagenpolitik, die besonders den kleinbäuerlichen Betrieben die wirtschaftliche Existenz entzieht. Dabei sind die Probleme schon seit langem bekannt und auch deutlich angemahnt worden. Der niedersächsische Umweltminister Lies / SPD versteckt sich hinter dem breiten Rücken der EU-Regulierungswut und verspricht Dialogbereitschaft. Die Frage ist nur, worüber noch gesprochen werden soll, wenn er schon vor dem Dialog im Nachgang der Demo ankündigt, das beschlossene Agrarpaket umzusetzen“

Die Landwirte aber – so der einhellige Tenor der Redner aus dem Kreis der Bauernschaft – wollen weniger Bürokratie, politische Entscheidungen nur aufgrund wissenschaftlicher Erkenntnisse insbesondere beim Pflanzenschutz und der Düngung und die Ermittlung der tatsächlichen Nitratwerte unter Einbeziehung der Verantwortung von Städten und Gemeinden, die Abwässer in die Gewässer einleiten und deren marode Abwassersysteme in vielen Fällen sanierungsbedürftig sind. Es darf nicht sein, dass Deutschland als einziges EU-Land nur den Durchschnittswert der schlechtesten Nitrat-Messergebnisse an die EU meldet statt, wie sonst überall in der EU üblich, den ermittelten Durchschnitt aller Messergebnisse. Über Anteil der Landwirte an der Überdüngung von Gewässern besteht nach neuen Erkenntnissen Diskussionsbedarf!
Beim Thema Tierwohl erfüllen deutsche Landwirte die höchsten Auflagen weltweit, was wegen der hohen Produktionskosten einen Wettbewerbsnachteil bedeutet, der zukünftig ausgeglichen werden muss.

Im Moment jedenfalls werden die Bauern in die Verantwortung genommen für alles, was  in der Praxis nicht umsetzbar zu sein scheint. Ein Armutszeugnis für die Politik.

Wir werden sehen, was von den Vorschlägen der Landwirte umgesetzt wird. Wir wollen die Landwirtschaft stärken und stehen an der Seite unserer niedersächsischen Landwirte und Agrarbetriebe.

Die Landwirte sind gesprächsbereit, die AfD ist es auch!

Ein ausführliches Statement von Frau Guth, MdL finden Sie auf der Facebook Seite der AfD Landtagsfraktion Niedersachsen.

 

https://www.facebook.com/afd.fraktion.nds/

 

Vielen Dank für Ihr Interesse und alles Gute.

Ihr AfD Landesverband Niedersachsen