Neue Corona-Verordnung der Landesregierung hinterlässt Verwirrung und Ratlosigkeit

Seit dem 25. August 2021 gilt in Niedersachsen ein neues Corona-Warnstufen-System. Bereits bei der Vorstellung auf einer Pressekonferenz des niedersächsischen Corona-Krisenstabs sorgte das kaum zu überschauende Durcheinander von Leitindikatoren und Warnstufen für Verwirrung.

Für die neue Warnstufe 1 beispielsweise liegt die Grenze bei der 7-Tages-Hospitalisierungs-Inzidenz bei einem Landeswert von 6 bis 8 und beim landesweiten Anteil von Covid-Patienten an Intensivbetten von 5 bis maximal 10 Prozent. Davon unabhängig, tritt bei einer Inzidenz von über 50 über 5 Tage die 3G-Regel beim Besuch verschiedener Einrichtungen in Kraft, wie zu vernehmen war.

Während die Inzidenzwerte auf kommunaler Ebene der Landkreise und Städte betrachtet werden, werden für die beiden Klinik-Faktoren die Zahlen des ganzen Landes herangezogen. Jede einzelne Kommune muss also für sich die Warnstufe per Allgemeinverfügung feststellen und öffentlich bekannt geben.

Um also zu erfahren, was man wo mit welchem G-Status wann tun darf, sind somit ab sofort jedes mal vorab tiefgreifende Recherchen notwendig.