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Ansgar Schledde zur Frankreich-Reise von Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies: „Machen Sie dies zu Ihrer persönlichen Kernkraft-Fortbildung für günstige Energie in Niedersachsen!“

In Beglei­tung einer 15-köp­fi­gen Dele­ga­ti­on aus Poli­tik, Wis­sen­schaft und Wirt­schaft reist Nie­der­sach­sens Minis­ter­prä­si­dent Olaf Lies vom 2. bis 5. Juni 2026 in die fran­zö­si­sche Part­ner­re­gi­on Nor­man­die. Im Fokus steht die Unter­zeich­nung einer neu­en Koope­ra­ti­ons­ver­ein­ba­rung zwi­schen den bei­den Regio­nen. Die Nor­man­die gehört zu einer der wich­tigs­ten Kern­ener­gie-Regio­nen Frank­reichs.

Dazu Ans­gar Schled­de, ener­gie­po­li­ti­scher Spre­cher der AfD-Frak­ti­on im Nie­der­säch­si­schen Land­tag:

„Seit Jah­ren ver­tei­digt Minis­ter­prä­si­dent Lies in ver­schie­de­nen Funk­tio­nen den Aus­stieg aus der Kern­kraft. Gleich­zei­tig lässt er sich über das euro­päi­sche Ver­bund­netz mit fran­zö­si­scher Ener­gie aus Kern­kraft­wer­ken unter ande­rem aus der Nor­man­die ver­sor­gen. Bun­des­weit hat sich der Import von Atom­strom in den letz­ten zehn Jah­ren mehr als ver­dop­pelt und lag 2025 bei ca. 14,5 TWh. Die Poli­tik muss die­sen Wider­spruch end­lich auf­lö­sen. Ich for­de­re Olaf Lies des­halb auf, das fran­zö­si­sche Kern­kraft­werk Fla­man­ville mit dem moder­nen EPR-Reak­tor in der Nor­man­die zu besich­ti­gen und sich vor Ort in die Tech­no­lo­gie der Gene­ra­ti­on III+ ein­wei­sen zu las­sen. Ange­sichts der kon­ti­nu­ier­li­chen Wei­ter­ent­wick­lung der Kern­kraft­tech­no­lo­gie und der anhal­tend hohen Ener­gie­prei­se in Deutsch­land soll­te die Debat­te über alle ver­füg­ba­ren Optio­nen wie­der offen geführt wer­den. Der Erhalt des indus­tri­el­len Rück­gra­tes Nie­der­sach­sens und des Wohl­stands der Bür­ger ist mit der Fort­füh­rung der geschei­ter­ten Ener­gie­wen­de nicht ver­ein­bar.“

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