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Omid Najafi über den verschärften Sparkurs bei Volkswagen: „Milliardenloch und Managementversagen – Belegschaft zahlt, Vorstand kassiert“

Omid Naja­fi über den ver­schärf­ten Spar­kurs bei Volks­wa­gen: „Mil­li­ar­den­loch und Manage­ment­ver­sa­gen – Beleg­schaft zahlt, Vor­stand kas­siert“

Im Volks­wa­gen-Kon­zern ste­hen wei­te­re dras­ti­sche Spar­maß­nah­men an. Es soll sich um ein Volu­men von rund 60 Mil­li­ar­den Euro bis 2028 han­deln, wie das unter ande­rem Mana­ger Maga­zin berich­te­te. Auch Werk­schlie­ßun­gen ste­hen im Raum.

Dazu Omid Naja­fi, wirt­schafts­po­li­ti­scher Spre­cher der AfD-Frak­ti­on im Nie­der­säch­si­schen Land­tag:

„Wäh­rend Beleg­schaft und Stand­or­te um ihre Zukunft ban­gen, gönn­te sich der VW-Vor­stand zuletzt eine eige­ne Prä­mie: For­de­run­gen wur­den ver­kauft, um sechs Mil­li­ar­den Euro Liqui­di­tät zu gene­rie­ren und die Kas­sen kurz­fris­tig auf­zu­po­lie­ren. Die­se Bilanz­kos­me­tik über­zeugt weder Finanz­ex­per­ten noch stärkt sie die Zukunfts­fä­hig­keit des Kon­zerns. Viel­mehr ent­steht der Ein­druck einer Füh­rung, die Volks­wa­gen eher als Melk­kuh denn als indus­tri­el­les Rück­grat unse­res Lan­des begreift: Gewin­ne wer­den abge­schöpft, Risi­ken ver­scho­ben, Ver­ant­wor­tung ver­dünnt. Der Auf­sichts­rat, des­sen Kern­auf­ga­be die Kon­trol­le über den Vor­stand ist, wirkt hier wie ein Zuschau­er – Minis­ter­prä­si­dent Lies und Minis­te­rin Ham­burg hül­len sich in Schwei­gen. Der kli­ma­po­li­ti­sche Irr­weg tut sein Übri­ges. Volks­wa­gen kann mit die­ser inne­ren und äuße­ren Sabo­ta­ge im glo­ba­len Wett­be­werb nicht mehr län­ger mit­hal­ten. Die letz­ten Jah­res­er­geb­nis­se bestä­tig­ten dies bereits. Allein güns­ti­ger Zugang zu Ener­gie und Been­di­gung des Kli­ma­wahn­sinns kön­nen den Kon­zern noch zurück auf den Pfad brin­gen.“

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