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Skandalöser Wahlausschluss von AfD-Landratskandidat Sichert

Die Kreis­wahl­lei­tung Fries­land hat den AfD-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten und Land­rats­kan­di­da­ten Mar­tin Sichert nicht zur Land­rats­wahl zuge­las­sen. Mit faden­schei­ni­gen Ver­fas­sungs­treue­prü­fun­gen wird ein demo­kra­tisch nomi­nier­ter Kan­di­dat aus­ge­schlos­sen, nur weil er der AfD ange­hört.

Dazu erklärt Ans­gar Schled­de, Lan­des­vor­sit­zen­der der AfD Nie­der­sach­sen:

„Die Nicht­zu­las­sung von Mar­tin Sichert zur Land­rats­wahl in Fries­land ist ein skan­da­lö­ses und unde­mo­kra­ti­sches Kan­di­da­ten­ver­bot. Statt den Bür­gern die freie Ent­schei­dung zu über­las­sen, wer ihr Land­rat wird, greift eine ideo­lo­gisch gesteu­er­te Büro­kra­tie mit poli­tisch moti­vier­ten Prüf­ver­fah­ren ein. Das ist kein Rechts­staat, das ist Will­kür.

Mar­tin Sichert ist ein gewähl­ter Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ter, der im Par­la­ment seit vie­len Jah­ren für die Inter­es­sen der Bür­ger ein­tritt. Ihn nun wegen sei­ner AfD-Mit­glied­schaft als ‚nicht ver­fas­sungs­treu‘ ein­zu­stu­fen, ist absurd und ent­larvt die Dop­pel­mo­ral der eta­blier­ten Par­tei­en. Die­sel­ben Kräf­te, die jah­re­lang Extre­mis­mus in ande­ren Berei­chen igno­riert haben, instru­men­ta­li­sie­ren jetzt das Ver­fas­sungs­recht, um die stärks­te Oppo­si­ti­on aus­zu­schal­ten.

Die­ses Vor­ge­hen ist ein Ver­bot durch die Hin­ter­tür und ein direk­ter Angriff auf die Demo­kra­tie und den frei­en Wäh­ler­wil­len in Nie­der­sach­sen. Es unter­gräbt das Ver­trau­en in unse­re Demo­kra­tie und zeigt: Wo die AfD stark wird und die Bür­ger sie wäh­len wol­len, wird sie mit allen Mit­teln bekämpft. Die soge­nann­te ‚Brand­mau­er‘ ist nichts ande­res als ein Ver­such, unlieb­sa­me Kan­di­da­ten und Mei­nun­gen zu zen­sie­ren.

Die AfD Nie­der­sach­sen ver­ur­teilt die­ses Vor­ge­hen aufs Schärfs­te. Wir for­dern die sofor­ti­ge Zulas­sung von Mar­tin Sichert und aller recht­mä­ßig auf­ge­stell­ten Kan­di­da­ten. Die Bür­ger im Land­kreis Fries­land haben das Recht, selbst über ihren Land­rat zu ent­schei­den: ohne Bevor­mun­dung durch Behör­den und ohne poli­ti­sche Zen­sur.“

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